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Einladung zum Gespräch mit Prof. Dr. John Gilbert

Donnerstag, 10. Januar 2019

Am 1. Februar 2019 laden wir Sie zu einem Gespräch mit Prof. Dr. John Gilbert zu dem Thema "Ein praktischer Ansatz für die interprofessionelle Aus- und Fortbildung" nach Berlin ein.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie schön liest sich dieser Satz – beinhaltet er doch das, was man sich heute im Rahmen einer multimedikamentösen Therapie wünscht: Der aufgeklärte Patient liest und versteht die Packungsbeilage, Arzt und Apotheker (und weitere Gesundheitsberufe) geben abgestimmt Auskunft und alle zusammen tragen dazu bei, dass die Therapiesicherheit gewährleistet ist. Diese als Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) bekannte Vorgehensweise ist wichtig für die Patien- tensicherheit und kann nur durch interprofessionelle Zusammenarbeit optimal geleistet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von interprofessioneller Zusammenarbeit, wenn unterschiedliche Berufsgruppen im Gesundheitssystem zusammenarbeiten mit Patienten, Familien und pflegenden Angehörigen sowie Gemeinden mit dem gemeinsamen Ziel, die beste Qualität der Versorgung für Patienten zu erreichen. Diese Menschen nennt die WHO „Health Worker", also Menschen, die für die Gesundheit arbeiten – unabhängig davon, ob sie den Ärzten, Apothekern, Pflegefachleuten, Psychologen, Physiotherapeuten, Altenpflegern, oder einer anderen Profession angehören.

Wichtig ist, dass es den Fachkräften gelingt, gemeinsam eine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Patienten zu erreichen. Wie weit sind wir heute in Deutschland von diesem Ziel entfernt?

Wir freuen uns sehr, Sie zu einem Gespräch mit Prof. Dr. John Gilbert, dem Vorsitzender der kanadischen Interprofessional Health Collaborative nach Berlin einzuladen, um diese Thematik zu diskutieren. Prof. Gilbert hat maßgeblich dazu beigetragen, die interprofessionelle Zusammenarbeit international mit der „All together better health" Bewegung zu etablieren und ist Autor des Framework for Action on Interprofessional Education & Collaborative Practice der Weltgesundheitsorganisation WHO. An diesem Nachmittag möchten wir von ihm erfahren,

  • Welche Voraussetzungen geschaffen werden mussten, um interprofessionelle Zusammenarbeit in Kanada zu ermöglichen
  • Wie eine neue Rollenverteilung und Teilung von Verantwortung Heilberufler unterstützt und motiviert
  • Wie Patienten durch die Zusammenarbeit der Heilberufler in Kanada profitieren, und was wir daraus für 
Deutschland lernen können

Titel: "Ein praktischer Ansatz für die interprofessionelle Aus- und Fortbildung"

  • Allgemeine Beobachtungen
  • Herausforderungen an das Curriculum
  • Zusammen arbeiten lernen und zusammen arbeiten – unsere wichtigste Erfahrung
  • Eine Vision für die Zukunft

Datum und Uhrzeit: Freitag, 1. Februar 2019, 15:00 bis 18:00 Uhr

Ort: InZIG e.V., Schumannstr. 7b, 10117 Berlin


Moderation: Dr. Anna Laven

Vortrag und Diskussion finden auf English statt. Die Moderatorin übersetzt auf Anfrage gerne. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Bitte melden Sie sich per eMail an vorstand@inzig.org bis spätestens 25. Januar an.


Wir freuen uns, Sie bei diesem einmaligen Event zu begrüßen!

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